Beer Pong League Luxembourg
 

REGELEN

Die Spieler:

•	Jedes Team besteht aus zwei Spieler.
•	Die Spieler sollten während dem Spielverlauf beständig bei der ausgewählten zu konsumierenden Flüssigkeit bleiben.


Das Equipment:

•	Der Beer Pong Tisch
	Die optimale Größe des Beer Pong Tisches ist 2,44 x 0,61 x 0,73 m.
    (z.B. http://www.beerpong.de/de/shop/beer-pong-tische.html)
•	Die Bälle
	Das Spiel wird mit zwei normalen Tischtennis-Bällen gespielt (40mm).
•	Die Becher
	Die optimale Abmessung dieses Cups: oberer Durchmesser 9,53 cm, unterer Durchmesser 6,35 cm, Höhe 12,06 cm.
    (z.B. http://www.bechershop.de/plastikbecher-klar-ps-0-4-l-3?c=39)


Die Vorbereitungen:

•	Anordnung der Cups
	Es werden 22 Cups während des Spiels benötigt.
	20 dieser Cups werden für die Formationen (10 auf jeder Seite) benötigt.
	Die anderen zwei Cups werden zum Abwaschen der Bälle benutzt (Extra Cup).
•	Die Cups – Formation
	Die Standard – Formation ist eine Pyramide: die letzte Reihe hat vier Cups, die zweite drei Cups, die nächste zwei Cups und die Spitze hat einen Cup.
	Die Cups müssen sich gegenseitig mit den Rändern berühren.
	Die letzte Reihe sollte ungefähr zwei cm vom Tischrand wegstehen.
	Die Pyramide sollte genau in der Mitte des Tischendes stehen, d.h. den gleichen Abstand links und rechts.
	Keiner der Cups sollte schräg stehen oder gegen einen anderen Cup lehnen.
•	Aufteilung des Getränks
	Die Füllmenge sollte vor dem Spiel zwischen den Teams abgemacht werden. Jede Seite sollte anschließend die gleiche Menge des Getränks in jedem Becher haben.
	Normalerweise wird mit 1,2 bis 2,0 Liter Bier gespielt, so dass jedes Team 0,6 bis 1,0 Liter in seine 10 Becher gleichmäßig verteilen muss.
•	Extra Cups
	Jedes Team hat einen Extra Cup, der mit warmem Wasser gefüllt am Rande des Tisches steht.
	Vor jedem Wurf sollte der Ball in dem Extra Cup abgewaschen werden.
	Der Extra Cup kann jederzeit mit neuem Wasser gefüllt werden.


Der Spielbeginn:

•	Vor dem Spiel geht es darum, wer das Spiel eröffnen darf
 Die Spieler müssen sich einig sein auf welche Weise das beginnende Team ausgelost wird oder der Veranstalter bestimmt die Art der Auslosung. Hier ein paar Beispiele:

 Münzwurf
Schere, Stein, Papier

 Das Team, das beginnen darf, erhält die zwei Bälle.


Die Wurfarten:

•	Es gibt generell zwei verschiedene Wurfarten
	Ein Air Shot ist, wenn der Ball direkt in die Becher geworfen wird ohne irgdendwelche Gegenstände wie z.B. den Tisch zu berühren. Ein solcher Wurf darf nicht abgewehrt werden.
	Ein Bounce Shot ist, wenn der Ball absichtlich so geworfen wird, dass er den Beer Pong Tisch berührt bevor er in den Cup geht. Dieser Ball darf ebenfalls NICHT abgewehrt werden, allerdings wird auch bei diesem Treffer nur der getroffene Becher vom Tisch genommen.
 Trifft der Ball jedoch den Rand eines Bechers, bevor er in einem Becher landet, so darf der Ball abgewehrt werden.
 Wird der geworfene Ball gefangen, bevor er den Rand eines Bechers getroffen hat, so darf der Werfer entscheiden welcher Becher vom Tisch genommen wird.


Das Werfen:

•	Wenn ein Team an der Reihe ist,  dann darf es immer zwei Bälle werfen. Jeder Spieler wirft einen Ball.
•	Die Spieler müssen beim Wurf hinter der Tischkante bleiben und dürfen sich mit KEINEM Körperteil auf dem Tisch abstützen. An den Tisch anlehnen und überlehnen ist erlaubt.


Punkten:

•	Versenken
	Ein Ball gilt als versenkt, wenn er in einen gegnerischen Cup eintritt und dort in Kontakt mit der Spiel-Flüssigkeit kommt.
	Wenn der Ball von einem Gegner abprallt und in einen Cup fliegt, gilt dieser als getroffen und muss getrunken werden.
	Wenn ein Wurf in einen Cup geht, sich dort aber dreht und anschließend wieder aus dem Cup springt, gilt der Cup als nicht getroffen. Bälle, die sich im Cup drehen, dürfen allerdings auch NICHT mehr abgewehrt werden (weder durch Finger, noch durch pusten oder sonstwas!)
 Trifft der werfende Spieler versehentlich oder absichtlich seinen eigenen Becher, dann ist das mit keiner Strafe verbunden, ausser wenn der nichtwerfende Spieler mit dem geworfenen Ball in Berührung kommt, dann gilt dieser Wurf in den eigenen Becher als Treffer.
•	Ausscheiden eines Cups
	Wenn ein Ball in einem gegnerischen Cup versenkt wurde, dann muss dieser sofort vom Tisch genommen werden.
	Der Inhalt eines getroffenen Cups kann entweder sofort getrunken werden, oder in einen  Chill-Cup umgefüllt werden.
	Beim Trinken sollte man sich abwechseln.
	Die leeren Cups sollten neben den Tisch gestellt werden, da sie nicht mehr im Spiel sind. Sie dürfen nicht vor die noch im Spiel stehenden Cups gestellt werden.
•	Bring-Backs
	Wenn ein Team beide Bälle in einer Runde versenkt, dann bekommt das Team einen Ball zurück und darf nochmal werfen (bring-back). Das Team darf selbst entscheiden welcher Spieler den dritten Wurf ausführt.


Re-Racks:

•	Im Verlaufe des Spiels müssen folgende Re-Racks vorgenommen werden. Bei 6, 3 und 1 Becher sind diese jeweils in folgender Formation aufzustellen





















•	Bei den Re-Racks muss darauf geachtet werden, dass die Becher-Formation in der Mitte der Tischbreite und 2 cm vom Tischende steht.
•	Die Spieler dürfen nicht werfen, bis das gegnerische Team den Re-Rack vollendet hat, sonst gilt der Schuss als ungültig und darf nicht wiederholt werden.
•	Becher, die aus ihrer Position verrutschen (z.B. durch die nasse Tischoberfläche), müssen in ihre aktuelle Position zurückgestellt werden.


Ablenkungsmanöver:

•	Versuche, das gegnerische Team abzulenken ist während dem ganzen Spiel erlaubt.
•	Das verteidigende Team hat die Möglichkeit das andere Team beim Werfen in jeglicher Art abzulenken, solange man sich auf der eigenen Seite hinter den Tisch befindet und sie nicht in Kontakt mit den Cups, der Cup-Formation, dem Ball, dem Tisch oder dem gegnerischen Team kommen.
•	Es ist allerdings verboten einen Windstoß zu erzeugen, um die Fluglinie des Balles zu verändern.
•	Es ist verboten die Cups zu verdecken.


Spiel-Eingriffe:

•	Berührungen mit dem Cup
	Ein Spieler darf die Cups nur berühren, wenn er einen getroffen Cup vom Tisch nehmen will, um Re-Racks vorzunehmen, um verrutschte Cups neu zu positionieren oder um einen Cup davon zu hindern vom Tisch zu fallen.
	Wenn ein Spieler absichtlich oder unabsichtlich einen oder mehrere Cups seiner Team-Formation runter wirft, gelten die Cups als getroffen und sind aus dem Spiel.
 Die Spieler dürfen keine Becher verstellen, um sich besser beim Wurf nach vorne lehnen zu können.
•	Berührungen mit dem Ball
	Jeder Kontakt mit dem Ball bevor er den Rand eines Bechers berührt hat, wird als unberechtigten Eingriff ins Spielgeschehen gewertet. Das Ergebnis ist, dass das gegnerische Team einen Penalty bekommt, d.h. das angreifende Team darf einen Cup wählen den der Gegner trinken muss.
•	Eingriffe von Dritten
	Wenn eine Berührung mit dem Tisch, dem Ball oder eines Cups von einem Zuschauer, einem Tier oder einem Akt Gottes ausgeht, wird der Wurf wiederholt.


Verteidigung:

 Ein Spieler kann einen Ball nur dann fangen oder wegschlagen, wenn er Kontakt mit dem Rand eines Bechers hatte.
	Hinter dem Tisch kann ein Ball jederzeit aufgefangen werden.
•	Wenn durch einen Abwehrversuch der Ball in einen anderen Cup springt, gilt dieser als getroffen und muss aus dem Spiel genommen und getrunken werden.


Spielende:

•	Rebuttals
	Wenn ein Team den letzten Cup des Gegners getroffen hat, so hat dieser die Chance auf Rebuttal (Gentleman’s Rule). Re-Racks werden auch im Rebuttal wie gewohnt vorgenommen.
o	Die Spieler des Rebuttal Teams müssen abwechselnd schiessen.
o	Wenn der erste Spieler das erste Mal daneben wirft, bekommt sein Partner die gleiche Chance (nur 1. Runde).
o	Wenn der zweite Spieler daneben wirft oder ein folgender Schuss daneben geht, ist das Spiel vorbei.
	Wenn am Ende der Rebuttal Chance das Rebuttle Team nicht alle verbleibenden Cups getroffen hat, haben sie verloren.
	Wenn das Rebuttle Team alle verbleibenden Cups getroffen hat, dann geht das Spiel in eine Verlängerung mit 3 Becher (Overtime).
•	Die verbleibenden Cups
	Jedes Team kann selbst entscheiden, wer die verbleibenden Cups trinkt, sie können auf die Teams aufgeteilt oder selbst ausgetrunken werden. Üblicherweise behält jedes Team das verbleibende Bier auf seiner Seite.


Verlängerung/Overtime:

•	Wenn ein Spiel in die Verlängerung geht, muss jedes Team eine 3er Pyramide auf ihrer Seite aufbauen. Das Team das zuerst den letzten Cup während der regulären Spielzeit gemacht hat, darf beginnen.
	Die in der regulären Spielzeit geltenden Regeln haben bestand.
	Die Anzahl der Verlängerungen ist unbegrenzt.


Verschiedenes:

•	Streitfälle:
	Im Falle eines Streifalles muss das Spiel sofort unterbrochen werden und der Turnierleiter hinzugezogen werden.
	Die Entscheidung des Turnierleiters ist endgültig.
	Verhalten sich Spieler nicht ordnungsgemäss oder werden die Regeln bewusst missachtet, so kann dies zur Ausscheidung des Turniers führen.
•	Zeitlimit:
	Die Spieler sollten innerhalb einer angemessenen Zeit werfen und sich somit sportlich gegenüber den anderen Teams verhalten.
	Dauert eine Spielrunde durch unnötige Verzögerungen zu lange, so kann der Turnierleiter entscheiden, dass diese Runde, nach Ankündigung, innerhalb der nächsten 5 Minuten unterbrochen wird. Das Team, das zu diesem Zeitpunkt die meisten Becher getroffen hat, hat gewonnen. Das Resultat wird so aufgeschrieben wie die restlichen Becher noch auf dem Tisch stehen.
•	Abwesende Spieler:
	Falls ein Spieler einer Mannschaft fehlt, so wird das Spiel ohne Ersatzspieler fortgesetzt. Die Mannschaft mit nur einem Spieler hat dann je Runde nur einen Wurf zur Verfügung.
	Wenn ein Spieler durch unsportliches Verhalten oder sonstige Gründe durch einen Verantwortlichen vom Veranstaltungsort verwiesen wurde, dann wird dieses Team disqualifiziert und darf nicht weiterspielen.
 Verhalten sich Spieler nicht ordnungsgemäss oder werden die Regeln bewusst missachtet, so kann dies zur Ausscheidung des Turniers führen.

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